Tag - Laufen

Motivation fürs Trailrunning – Raus auf die Trails

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Kennt Ihr das Gefühl, wenn Ihr der Meinung seid, dass Ihr mal wieder die Laufschuhe anziehen solltet, um die Trails der Umgebung unsicher zu machen? Aber draußen ist es kalt, sch … Wetter und es wird sowieso gleich Dunkel! Und jede Trainingseinheit wird von einem auf den anderen Tag verschoben …
Man nennt es auch den inneren Schweinehund!
Und dieser kommt jeden Tag aufs Neue. Gerade, wenn man erst eine Laufpause hinter sich hat, ist es extrem schwer, sich aufzuraffen. Und, auch wenn man sonst relativ unkreativ ist, fallen einem genau jetzt die besten Ausreden ein, um das Laufen hinten anzustellen. Das bemerkenswerteste ist, man glaubt selbst an die eigenen Ausreden, wenn man es nur oft genug sagt.

Aber es gibt Hilfe! Mit ein paar einfachen Tricks, ist der innere Schweinehund ganz leicht zu überwinden. Welche das sind, will ich Euch in den nachfolgenden Zeilen vorstellen:

1. Ziele setzen:

Nur wenige schnüren sich die Schuhe, weil man jetzt mal wieder etwas für die Fitness machen sollte. Genauso wenig würde ein Fußballer ins Fußball Training gehen, wenn es am nächsten Spieltag, nichts zu gewinnen gibt. Und genauso geht es den Läufern auch. Daher sollte man einen Grund finden, damit man auch wirklich auf die Trails dieser Welt geht. Ziele können vielfältig sein und unterscheiden sich von Person zu Person. Jeder muss für sich selbst rausfinden, was er erreichen will.
Bei der Zielfindung kann aber auch einiges falsch gemacht werden. Für die Zielfindung gelten, wie im Berufsleben auch, einige grundlegende Regeln damit nicht von vorneherein alles in die falsche Richtung „läuft“. Die größten Risiken vom Weg abzukommen, sind falsch definierte Ziele. Wenn man nicht weiß, was man will, woher soll man wissen, was man ansteuern soll?
Aus diesem Grund sollte man die folgenden Regeln zur Zielfindung beachten:

5 Regeln für die richtige Zielfindung:

  • Konkrete und eindeutige Formulierung
    Ziele müssen konkret und eindeutig formuliert sein. Nur so wird aus einem Wunsch auch ein Ziel. Ein einfaches Beispiel belegt dies:
    So sollte Deine Zielformulierung NICHT aussehen:
    „Ich will fitter werden!“ Schön, dass Du fitter werden willst. Aber das ist eher ein Wunsch, kein Ziel.
    Die richtige Formulierung sieht so aus: „Ich möchte so fit werden, dass ich innerhalb eines Zeitraums von x Monaten einen Marathon laufen kann.“Mit so einer Formulierung hat man eine Basis, auf der man auch einen Plan ausarbeiten kann (was muss ich machen, damit ich dieses Ziel erreiche?).
    In dieser Zielformulierung ist auch bereits die zweite wichtige Regel verankert.
  • Messbarkeit
    Ein Ziel muss messbar und damit kontrollierbar sein. In unserem Beispiel haben wir mit dem Zeitraum „x-Monate“ und „Marathon“ (42,2 km) die messbaren und kontrollierbaren Komponenten mit aufgegriffen.
  • Passt das Ziel zu Euch?
    Ein Ziel muss zu Euch passen und Ihr müsst dieses Ziel „bejahen“ können. Was bringt ein Ziel, dass nicht zu Euch passt? Richtig: Misserfolg. Wenn Ihr kein Straßenläufer seid, warum solltet Ihr dann auf einen Marathon trainieren. Seid Ihr viel lieber im Gebirge unterwegs? Dann sucht Euch einen Trailrun oder einen Berg aus, den Ihr bezwingen wollt. Ihr werdet sehen, dass Ihr mit einer ganz anderen Motivation an den Start geht.
  • Anspruchsvolle Ziele
    Setzt Euch hohe Ziele, damit Ihr auch einen Ansporn habt, im Training immer alles zu geben. Aber achtet ebenso darauf, dass das Ziel immer erreichbar ist. Wenn das Ziel nicht erreichbar ist, welche Motivation bleibt dann noch übrig?
  • Zeitangaben
    Ein Zeitlimit, bis wann Ihr was erreicht haben wollt, kann wahre Wunder bewirken. Dies bringt auch den notwendigen Druck, damit mit der richtigen Laufmotivation an die Sache herangegangen wird.

Was vertreibt den „inneren Schweinehund“ noch?

Ihr habt jetzt Eure Ziele definiert. Aber aller Anfang ist, wie immer, schwer. Oder Ihr benötigt einen Anreiz Eure Motivation hoch zu halten? Dann könnt Ihr, nachdem Ihr Eure Ziele definiert habt, den nächsten Schritt machen:
Geht eine Verpflichtung ein!
Diese „Verpflichtung“ kann auf mehreren Wegen eingegangen werden. Die einfachste Methode ist, sich zu einem Laufevent (natürlich entsprechend seiner Zielsetzung), anzumelden. Bezahlt das Startgeld und Ihr seid bereits eine Verpflichtung, Euch selbst gegenüber, eingegangen. Diese Selbstverpflichtung kann oftmals Wunder bewirken. Ihr könnt Euch aber auch mit einem Partner zusammentun und ein gemeinsames Ziel angehen. Sobald eine weitere Person hier ins Spiel kommt, wird die Motivationsschraube automatisch nach oben gedreht.
Kennt Ihr weitere Verpflichtungen? Schreibt sie mir

Motivation über den Gehörgang

Musik kann eine ganz besondere Motivation in jedem hervorrufen. Jeder hat seinen eigenen Musikgeschmack und bestimmt auch eigene Titel, die einem eine ganz besondere Motivation geben. Auf meiner persönlichen Motivation-Hitliste ganz oben steht der Titel „Can’t Stop“ von den Red Hot Chili Peppers. Wer jemals den Einmarsch von Wladimir Klitschko zu seinen Kämpfen gesehen hat weiß, warum dieser Song ganz besonders motivierend ist.
Wer es noch nie gesehen oder gehört hat, schaut Euch dieses Video mal an:

Stellt Euch Eure eigene Playlist zusammen, die Ihr während den Trainingseinheiten anhören könnt. Der am meisten motivierende Song stellt Ihr gleich zu Beginn ein. Da ist die Vorfreude auf das Training bereits wegen der Musik da und der innere Schweinehund schon längst weggeflogen.

Social Media

Für Eure Laufmotivation können auch soziale Medienkanäle wie z. B. Facebook, Instagram, Twitter oder wie sie alle heißen, von großem Nutzen sein. Ein „Daumen hoch“, ein „Like“ für ein Bild von Eurem Run / Walk / Training, gehen immer „runter wie Öl“. Wenn Euch dann noch jemand darauf anspricht, geht die Motivation automatisch nach oben.

Das wichtigste zum Schluss: SPASS

Ihr könnt noch so motiviert sein. Die beste Motivation bringt nichts, wenn Ihr nicht mit Spaß an der Sache seid. Plant bei Eurem Training auch immer nach dem „Spaß – Faktor“. Auch wenn es heißt: „Grundlagenausdauer holt man sich durch lange, langsame Läufe die keinen Spaß machen“. Deshalb muss es nicht immer die gleiche Strecke, der gleiche Ort sein. Auch eine Bergtour, eine Fahrradtour, eine Trainingseinheit mit den Inline – Skates bringen ebenso Ausdauer. Und der Spaß an der Sache geht nicht verloren.
Wenn Ihr diese Faktoren ein Kleinwenig berücksichtigt, bin ich mir sicher, dass der innere Schweinehund bald nicht mehr vorhanden ist.

Ein weiterer Grund, warum Ihr laufen solltet, zeigt euch der nachfolgende Artikel von laufmotivation.de.

http://www.laufmotivation.de/2018/02/14/10-gruende-warum-sex-dich-zum-besseren-laeufer-macht/

Genug gelesen jetzt! Weg vom PC, Laptop, Handy, Tablet. Raus auf die Trails oder Straßen dieser Welt!

Laufhose – Wer die Wahl hat, hat die Qual

Beispiel einer Laufhose

Um das Laufen, Joggen, Trailrunning zu beginnen, bedarf es eigentlich nur weniger Komponenten. Und im Vergleich zu anderen Hobbys und Sportarten ist das Laufen eine sehr kostengünstige Beschäftigung.
Beginnt man ganz von vorne, quasi von 0, muss man sich lediglich die Kleidung sowie die Schuhe zulegen. Dann kann es bereits losgehen.
Bei der Fülle an Angeboten, sowie der Fülle an modischen Styles, die sich immer wieder ergeben, ist es aber doch nicht immer so einfach, die richtige Kleidung zu finden.
Bereits bei den Laufhosen gibt es unzählige Varianten, die auf dem Markt angeboten werden. Lange, kurze, dreiviertellange Shorts und Tights sowie viele weitere Möglichkeiten, machen die Wahl der richtigen Laufhose schwer.

Welche Laufhose ist für mich nun die Richtige?

Fangen wir mal ganz vorne bei der altbewerten Methode an, die Laufshorts:
Dies ist wohl die bekannteste aller Laufhosen und gefühlt schon mindestens „100 Jahre“ auf dem Markt. Die Laufshort eignet sich vor allem für die

Beispiel einer Laufhose / Laufshort

Laufshort im Härtetest

warmen Frühlings- und Sommermonate, da diese relativ leicht ist und somit auch sehr angenehm zu tragen ist. Beim Kauf einer Laufshort ist darauf zu achten, dass diese eine Innenhose hat und somit perfekt sitzt. Somit wird vermieden, dass die Innenseiten der Oberschenkel sich beim Laufen aufreiben, und so das Training zur Tortur wird.

 

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Laufrock

Gab es früher bei den Laufhosen kaum eine Geschlechtertrennung, so hat sich mittlerweile bei den Frauen der Laufrock etabliert. Hier gibt es verschiedene Varianten. Mit Innenhose oder auch ohne Innenhose. Generell sollte hier, wie auch bei allen anderen vorgestellten Produkten darauf geachtet werden, dass hochwertige Stoffe verarbeitet wurden und dadurch auch bei starkem Schwitzen keine wunden Stellen auftreten.

 

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Lauftight

Dies ist die aktuell wohl am meisten genutzte Form der Laufhose, die es auch in den vielfältigsten Varianten gibt. Kurz, drei Viertel, lang. Welche Modelle man benötigt, kommt vor allem auf die Jahreszeit an. Für den Winter gibt es speziell wärmere, lange Lauftights, die auch bei Minustemperaturen, im Schnee oder einfach nur bei regnerischem Wetter getragen werden können. Beim Kauf muss auch hier wieder auf hochwertiges Material geachtet werden. Ebenso wichtig ist die Passform. Achtet darauf, dass die Tight eng, aber nicht zu eng anliegt, sodass diese nicht beim Laufen verrutscht.

Immer nützlich bei allen Varianten ist es, wenn die Laufhosen über eine kleine Schlüsseltasche verfügen. Egal, was am Ende dann dort rein gemacht wird, eine Tasche an der Laufhose bzw. am Laufrock macht durchaus Sinn.

Im nächsten Artikel geht es um Laufshirts...Auch hier gilt: Es ist alles erlaubt. Aber wer sich wohl fühlen will, sollte einige Dinge beachten! Hier geht's zum Bericht!

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Trail-Run: Waldparkplatz Kalikutt – Ofenloch – Moosturm

Langer Atem und gute Oberschenkel

Gestartet wird der Trail-Run auf dem Waldparkplatz "Kalikut". Dieser ist bequem per Auto innerhalb von 15 Minuten von Oberkirch zu erreichen. Von hieraus laufen wir auf einem ebenen Weg los, in Richtung Ofenloch-Hütte. Die ersten 2 Kilometer sind relativ flach mit etwas, mehr oder weniger, kleinen Hügeln. An der Ofenloch - Hütte (Grill- und Rasthütte) folgen wir dem Trail bzw. dem Waldweg in Richtung Spähneplatz,  welcher nach weiteren 1,2 Kilometern erreicht wird. Weiter geht es in Richtung Kornebene und auch die erste richtige Steigung lässt nicht lange auf sich warten. Hier lohnt es sich, die Steigung nicht zu schnell anzugehen, denn das ist nur der Anfang. Der folgende flache Teile sollte zur Erholung, für den Anstieg zum Moosturm genutzt werden.

Trail-Runner vs. Mountainbiker in der Moos

Der Aufstieg zum Moosturm dauert ca. 2 km. Dabei werden die Muskeln richtig zum "Brennen" gebracht. An Wochenenden findet man hier viele Biker, die sich sehr schnell von Läufern herausgefordert fühlen :-). (Ich verspreche euch, keiner will sich die Blöße geben, langsamer als ein Trail-Runner zu sein).

Am Moosturm angekommen, wird man mit einem herrlichen Ausblick in die Rheinebene, die Vogesen und den kompletten Schwarzwald belohnt.

Der Rückweg zum Waldparkplatz ist steil und geht auf direktem Wege zum Waldparkplatz zurück, den wir nach ca. 2 Kilometern erreichen.

Tipp: Diese Runde lässt sich auch beliebig erweitern. So kann man z. B. über den sogenannten "Bärenweg" die Strecke um gute 5 km, rund um den Moosturm, erweitern.

Dauer zum Joggen: ca. 1h

Kilometer: 9,8 km

Höhenmeter: 298 hm (Aufstieg)

 

Gesamtstrecke: 9820 m
Maximale Höhe: 872 m
Minimale Höhe: 590 m