Tag - Running

Himmelsteig – Premiumwanderwege! Ein Traum für das Trail Running

Noch vor ein paar Jahren hatte das Wandern den Ruf „Seniorensport“ inne. Mittlerweile hat sich die Welt weitergedreht und wandern hat nicht nur mehr den Ruf einer Freizeitbeschäftigung für Personen ab 50+. Vielmehr sieht man auch immer mehr jüngere Generationen, die sich am Wochenende einen Ausflug in die Berge erlauben, um fern von der Großstadt, die Ruhe beim Wandern zu genießen. Egal ob in den vielen Mittelgebirgen oder in den Alpen, der sonntägliche Ausflug wird, auch zum Familienausflung genutzt. 

Was hat dies alles mit Trail Running zu tun?

…fragt sich nun der Leser hier. Ganz einfach! Die Städte und Gemeinden stellen sich immer mehr auf die steigende Nachfrage ein und zaubern einen Premiumwanderweg nach dem anderen aus dem Hut. Und man muss an dieser Stelle auch einmal sagen, dass man sich hier richtig Mühe gibt, um den Besuchern etwas zu bieten. Und das kommt auch den Trail Runnern zugute. Den hier werden in schönen Landschaften Wanderwege hergestellt, die sich optimal für das Trail Running lohnen. Rundwanderwege, nur Bergetappen oder einfach mal ein bisschen „hoch und runter“. Es ist von allem etwas geboten und das Schöne dabei ist, es ist fast kein Asphalt dabei.

Schönster Wanderweg 2017

Einer dieser Premiumwanderwege ist der Himmelssteig, der 2017 zum schönsten Wanderweg 2017 gekrönt wurde. 

Der Himmelssteig hat eine Gesamtlänge von 10,6 km. Über diese 10.6 km müssen insgesamt 533 m im Aufstieg und die gleiche Anzahl an Höhenmeter im Abstieg, hinter sich gebracht werden. Startpunkt des Himmelssteigs ist das Schwimmbad in Bad Peterstal. Hier stehen auch genügend Parkplätze bereit. Alternativ kann die Anreise auch per Zug erfolgen. Der Weg vom Bahnhof bis zum Ausgangspunkt des Himmelssteigs beträgt ca. einen Kilometer. 

Gestartet wird auf einer Höhe von 433 m. Auf den ersten drei Kilometern muss ein Höhenunterschied von 200 hm hinter sich gebracht werden. Auch an warmen Tagen eignet sich an dieser Stelle der Steig zum Trail Running, da die Bäume hier einiges von außen abhalten. Nach drei Kilometern hat man die erste Aussichtsplattform erreicht. Die Himmelsbank, eine 22,5 m lange „Spazierbank“ lädt dazu mit einem herrlichen Ausblick ins Renchtal ein. 

Weiter geht es in Richtung „Holchenwasserfall“, der auf einer Höhe von 572 m. ü. NN liegt. Um diesen zu erreichen, laufen wir zuerst immer etwas „auf und ab“ und nach einem kurzen aber kernigen Abstieg, sind wir nach insgesamt knapp 6 Kilometern am Holchenwasserfall angekommen. Bilder vom Wasserfall gibt es hier. 

Anschließend geht es gleich wieder bergauf. Hier können die Schenkel schon etwas anfangen zu brennen, denn es geht in Richtung Gipfel der Tour, dem Himmelsfelsen. Auch hier sollte man kurz innehalten um die Aussicht zu genießen. Anschließend geht es, Stück für Stück, wieder zurück in Richtung Tal. Nach insgesamt 10,6 km endet der Himmelssteig am Ausgangspunkt der Tour.  

Hier gibt es weitere Informationen zum Himmelssteig

Gesamtstrecke: 10789 m
Maximale Höhe: 712 m
Minimale Höhe: 426 m

 

Ausgangspunkt:

Schwimmbad Bad Peterstal

Adresse für’s Navi: Freiersbach 2, 77740 Bad Peterstal-Griesbach

Motivation fürs Trailrunning – Raus auf die Trails

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Kennt Ihr das Gefühl, wenn Ihr der Meinung seid, dass Ihr mal wieder die Laufschuhe anziehen solltet, um die Trails der Umgebung unsicher zu machen? Aber draußen ist es kalt, sch … Wetter und es wird sowieso gleich Dunkel! Und jede Trainingseinheit wird von einem auf den anderen Tag verschoben …
Man nennt es auch den inneren Schweinehund!
Und dieser kommt jeden Tag aufs Neue. Gerade, wenn man erst eine Laufpause hinter sich hat, ist es extrem schwer, sich aufzuraffen. Und, auch wenn man sonst relativ unkreativ ist, fallen einem genau jetzt die besten Ausreden ein, um das Laufen hinten anzustellen. Das bemerkenswerteste ist, man glaubt selbst an die eigenen Ausreden, wenn man es nur oft genug sagt.

Aber es gibt Hilfe! Mit ein paar einfachen Tricks, ist der innere Schweinehund ganz leicht zu überwinden. Welche das sind, will ich Euch in den nachfolgenden Zeilen vorstellen:

1. Ziele setzen:

Nur wenige schnüren sich die Schuhe, weil man jetzt mal wieder etwas für die Fitness machen sollte. Genauso wenig würde ein Fußballer ins Fußball Training gehen, wenn es am nächsten Spieltag, nichts zu gewinnen gibt. Und genauso geht es den Läufern auch. Daher sollte man einen Grund finden, damit man auch wirklich auf die Trails dieser Welt geht. Ziele können vielfältig sein und unterscheiden sich von Person zu Person. Jeder muss für sich selbst rausfinden, was er erreichen will.
Bei der Zielfindung kann aber auch einiges falsch gemacht werden. Für die Zielfindung gelten, wie im Berufsleben auch, einige grundlegende Regeln damit nicht von vorneherein alles in die falsche Richtung „läuft“. Die größten Risiken vom Weg abzukommen, sind falsch definierte Ziele. Wenn man nicht weiß, was man will, woher soll man wissen, was man ansteuern soll?
Aus diesem Grund sollte man die folgenden Regeln zur Zielfindung beachten:

5 Regeln für die richtige Zielfindung:

  • Konkrete und eindeutige Formulierung
    Ziele müssen konkret und eindeutig formuliert sein. Nur so wird aus einem Wunsch auch ein Ziel. Ein einfaches Beispiel belegt dies:
    So sollte Deine Zielformulierung NICHT aussehen:
    „Ich will fitter werden!“ Schön, dass Du fitter werden willst. Aber das ist eher ein Wunsch, kein Ziel.
    Die richtige Formulierung sieht so aus: „Ich möchte so fit werden, dass ich innerhalb eines Zeitraums von x Monaten einen Marathon laufen kann.“Mit so einer Formulierung hat man eine Basis, auf der man auch einen Plan ausarbeiten kann (was muss ich machen, damit ich dieses Ziel erreiche?).
    In dieser Zielformulierung ist auch bereits die zweite wichtige Regel verankert.
  • Messbarkeit
    Ein Ziel muss messbar und damit kontrollierbar sein. In unserem Beispiel haben wir mit dem Zeitraum „x-Monate“ und „Marathon“ (42,2 km) die messbaren und kontrollierbaren Komponenten mit aufgegriffen.
  • Passt das Ziel zu Euch?
    Ein Ziel muss zu Euch passen und Ihr müsst dieses Ziel „bejahen“ können. Was bringt ein Ziel, dass nicht zu Euch passt? Richtig: Misserfolg. Wenn Ihr kein Straßenläufer seid, warum solltet Ihr dann auf einen Marathon trainieren. Seid Ihr viel lieber im Gebirge unterwegs? Dann sucht Euch einen Trailrun oder einen Berg aus, den Ihr bezwingen wollt. Ihr werdet sehen, dass Ihr mit einer ganz anderen Motivation an den Start geht.
  • Anspruchsvolle Ziele
    Setzt Euch hohe Ziele, damit Ihr auch einen Ansporn habt, im Training immer alles zu geben. Aber achtet ebenso darauf, dass das Ziel immer erreichbar ist. Wenn das Ziel nicht erreichbar ist, welche Motivation bleibt dann noch übrig?
  • Zeitangaben
    Ein Zeitlimit, bis wann Ihr was erreicht haben wollt, kann wahre Wunder bewirken. Dies bringt auch den notwendigen Druck, damit mit der richtigen Laufmotivation an die Sache herangegangen wird.

Was vertreibt den „inneren Schweinehund“ noch?

Ihr habt jetzt Eure Ziele definiert. Aber aller Anfang ist, wie immer, schwer. Oder Ihr benötigt einen Anreiz Eure Motivation hoch zu halten? Dann könnt Ihr, nachdem Ihr Eure Ziele definiert habt, den nächsten Schritt machen:
Geht eine Verpflichtung ein!
Diese „Verpflichtung“ kann auf mehreren Wegen eingegangen werden. Die einfachste Methode ist, sich zu einem Laufevent (natürlich entsprechend seiner Zielsetzung), anzumelden. Bezahlt das Startgeld und Ihr seid bereits eine Verpflichtung, Euch selbst gegenüber, eingegangen. Diese Selbstverpflichtung kann oftmals Wunder bewirken. Ihr könnt Euch aber auch mit einem Partner zusammentun und ein gemeinsames Ziel angehen. Sobald eine weitere Person hier ins Spiel kommt, wird die Motivationsschraube automatisch nach oben gedreht.
Kennt Ihr weitere Verpflichtungen? Schreibt sie mir

Motivation über den Gehörgang

Musik kann eine ganz besondere Motivation in jedem hervorrufen. Jeder hat seinen eigenen Musikgeschmack und bestimmt auch eigene Titel, die einem eine ganz besondere Motivation geben. Auf meiner persönlichen Motivation-Hitliste ganz oben steht der Titel „Can’t Stop“ von den Red Hot Chili Peppers. Wer jemals den Einmarsch von Wladimir Klitschko zu seinen Kämpfen gesehen hat weiß, warum dieser Song ganz besonders motivierend ist.
Wer es noch nie gesehen oder gehört hat, schaut Euch dieses Video mal an:

Stellt Euch Eure eigene Playlist zusammen, die Ihr während den Trainingseinheiten anhören könnt. Der am meisten motivierende Song stellt Ihr gleich zu Beginn ein. Da ist die Vorfreude auf das Training bereits wegen der Musik da und der innere Schweinehund schon längst weggeflogen.

Social Media

Für Eure Laufmotivation können auch soziale Medienkanäle wie z. B. Facebook, Instagram, Twitter oder wie sie alle heißen, von großem Nutzen sein. Ein „Daumen hoch“, ein „Like“ für ein Bild von Eurem Run / Walk / Training, gehen immer „runter wie Öl“. Wenn Euch dann noch jemand darauf anspricht, geht die Motivation automatisch nach oben.

Das wichtigste zum Schluss: SPASS

Ihr könnt noch so motiviert sein. Die beste Motivation bringt nichts, wenn Ihr nicht mit Spaß an der Sache seid. Plant bei Eurem Training auch immer nach dem „Spaß – Faktor“. Auch wenn es heißt: „Grundlagenausdauer holt man sich durch lange, langsame Läufe die keinen Spaß machen“. Deshalb muss es nicht immer die gleiche Strecke, der gleiche Ort sein. Auch eine Bergtour, eine Fahrradtour, eine Trainingseinheit mit den Inline – Skates bringen ebenso Ausdauer. Und der Spaß an der Sache geht nicht verloren.
Wenn Ihr diese Faktoren ein Kleinwenig berücksichtigt, bin ich mir sicher, dass der innere Schweinehund bald nicht mehr vorhanden ist.

Ein weiterer Grund, warum Ihr laufen solltet, zeigt euch der nachfolgende Artikel von laufmotivation.de.

http://www.laufmotivation.de/2018/02/14/10-gruende-warum-sex-dich-zum-besseren-laeufer-macht/

Genug gelesen jetzt! Weg vom PC, Laptop, Handy, Tablet. Raus auf die Trails oder Straßen dieser Welt!

Laufhose – Wer die Wahl hat, hat die Qual

Beispiel einer Laufhose

Um das Laufen, Joggen, Trailrunning zu beginnen, bedarf es eigentlich nur weniger Komponenten. Und im Vergleich zu anderen Hobbys und Sportarten ist das Laufen eine sehr kostengünstige Beschäftigung.
Beginnt man ganz von vorne, quasi von 0, muss man sich lediglich die Kleidung sowie die Schuhe zulegen. Dann kann es bereits losgehen.
Bei der Fülle an Angeboten, sowie der Fülle an modischen Styles, die sich immer wieder ergeben, ist es aber doch nicht immer so einfach, die richtige Kleidung zu finden.
Bereits bei den Laufhosen gibt es unzählige Varianten, die auf dem Markt angeboten werden. Lange, kurze, dreiviertellange Shorts und Tights sowie viele weitere Möglichkeiten, machen die Wahl der richtigen Laufhose schwer.

Welche Laufhose ist für mich nun die Richtige?

Fangen wir mal ganz vorne bei der altbewerten Methode an, die Laufshorts:
Dies ist wohl die bekannteste aller Laufhosen und gefühlt schon mindestens „100 Jahre“ auf dem Markt. Die Laufshort eignet sich vor allem für die

Beispiel einer Laufhose / Laufshort

Laufshort im Härtetest

warmen Frühlings- und Sommermonate, da diese relativ leicht ist und somit auch sehr angenehm zu tragen ist. Beim Kauf einer Laufshort ist darauf zu achten, dass diese eine Innenhose hat und somit perfekt sitzt. Somit wird vermieden, dass die Innenseiten der Oberschenkel sich beim Laufen aufreiben, und so das Training zur Tortur wird.

 

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Laufrock

Gab es früher bei den Laufhosen kaum eine Geschlechtertrennung, so hat sich mittlerweile bei den Frauen der Laufrock etabliert. Hier gibt es verschiedene Varianten. Mit Innenhose oder auch ohne Innenhose. Generell sollte hier, wie auch bei allen anderen vorgestellten Produkten darauf geachtet werden, dass hochwertige Stoffe verarbeitet wurden und dadurch auch bei starkem Schwitzen keine wunden Stellen auftreten.

 

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Lauftight

Dies ist die aktuell wohl am meisten genutzte Form der Laufhose, die es auch in den vielfältigsten Varianten gibt. Kurz, drei Viertel, lang. Welche Modelle man benötigt, kommt vor allem auf die Jahreszeit an. Für den Winter gibt es speziell wärmere, lange Lauftights, die auch bei Minustemperaturen, im Schnee oder einfach nur bei regnerischem Wetter getragen werden können. Beim Kauf muss auch hier wieder auf hochwertiges Material geachtet werden. Ebenso wichtig ist die Passform. Achtet darauf, dass die Tight eng, aber nicht zu eng anliegt, sodass diese nicht beim Laufen verrutscht.

Immer nützlich bei allen Varianten ist es, wenn die Laufhosen über eine kleine Schlüsseltasche verfügen. Egal, was am Ende dann dort rein gemacht wird, eine Tasche an der Laufhose bzw. am Laufrock macht durchaus Sinn.

Im nächsten Artikel geht es um Laufshirts...Auch hier gilt: Es ist alles erlaubt. Aber wer sich wohl fühlen will, sollte einige Dinge beachten! Hier geht's zum Bericht!

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Laufshirt – Alle Infos zum Kauf der nötigen Ausrüstung

Test

Um das Laufen, Joggen, Trailrunning zu beginnen, bedarf es eigentlich nur wenigen Komponenten. Im Vergleich zu anderen Hobbys und Sportarten ist das Laufen eine sehr kostengünstige Beschäftigung.
Beginnt man ganz von vorne, quasi von 0, muss man sich lediglich die Kleidung sowie die Schuhe zulegen. Dann kann es bereits losgehen.
Bei der Fülle an Angeboten, sowie der Fülle ein Modischen Styles, die sich immer wieder ergeben, ist es aber doch nicht immer so einfach, die richtige Kleidung zu finden.

Laufshirt

laufshirtGenerell kann man mit jedem Oberteil auf die Laufstrecke gehen. Ob vom einfachen T-shirt bis hin zum gemütlichen Baumwollhemd, ist alles erlaubt.
Allerdings, um das Laufgefühl so angenehm wie möglich zu machen, sollte man beim Kauf von Laufoberteilen bzw. Runnig-Shirts auf einige wenige Dinge achten:

Material

Beim Material eines Laufshirts sollte darauf geachtet werden, dass der Schweiß nach außen transportiert wird. Besonders bei langen, anstrengenden Laufeinheiten kann ein nasses T-shirt dazu führen, dass man schnell, auch beim Laufen, zu frieren beginnt. Das ist einer der unangenehmsten Zustände, der beim Laufen passieren kann. Daher ist diese Eigenschaft bei Laufshirt von besonderer Bedeutung. Die angesagten Hersteller von Laufkleidung, wie z.B. adidas, Nike, Assics und wie sie alle heißen, setzen hier auf Laufshirts aus Polyester bzw. Polyamid. Im Gegensatz zu Baumwolle leitet dieses Material den Schweiß nach außen und saugt sich nicht voll.

Passform

Das Laufshirt sollte sich gut an den Körper anschmiegen. Wichtig hierbei ist, dass das Shirt nicht an entsprechenden Stellen reibt. Darum ist hier wiederum das Material wichtig, da dieses (Polyamid/Polyester) knitterfrei sein sollte damit diese Knitterfalten auch nicht am Körper reiben.

Belüftungssysteme

An Stellen, wo viel Schweiß produziert wird (z. B. Achselbereich) sollten ausreichend Belüftungskanäle vorhanden sein, damit der Abtransport des Schweißes unterstützt wird.

Gewicht

Das Laufshirt sollte leicht sein und sich angenehm tragen lassen. Wer jetzt bedenken hat, an kälteren Tagen ist dies zu wenig, dem soll hier das „Zwiebelprinzip“ wärmstens empfohlen werden. Lieber mehrere leichte Kleidungsstücke übereinander als z. B. ein schwerer Pullover oder Jacke obendrauf, die den Abtransport des Schweißes nach außen verhindern.

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Ihr seid auf der Suche nach Laufhosen? Hier gibt es noch einige nützliche Tipps, die ihr beachten solltet! Zu den Tipps!

Die schönsten Marathonveranstaltungen: Jungfrau-Marathon

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Wer träumt nicht davon! Endlich mal einen Marathon oder gar einen Bergmarathon zu laufen. Laufen, Joggen, Trail Running liegen im Trend. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Laufveranstaltungen aus dem >>Boden schießen<<. Ob etablierte Veranstaltungen wie ein Marathon oder die Steigerung davon, einen Ultra oder ein Bergmarathon, die Masse an Veranstaltungen bieten einem Läufer eine riesen Auswahl. Und mit dieser riesigen Auswahl beginnen auch die ersten Probleme.

  • Welche Veranstaltung soll ich nehmen?
  • Welche Veranstaltung passt auf mein Laufprofil?
  • Bin ich in der Lage diese Anforderungen zu meistern?
  • Wie kann ich mich auf die Anstrengungen vorbereiten?
  • Gibt es Alternativen zu meiner favorisierten Strecke?
  • Was macht mein Zeitmanagement für das Training?
  • Wie bekomme ich alles unter einen Hut?

Diese und noch viel mehr Fragen gilt es zu beantworten. Ich will hier in dieser Artikelserie auf die aufkommenden Fragestellungen etwas näher eingehen. Beginnen möchte ich mit der Vorstellung verschiedener Laufveranstaltungen. Warum ich gerade mit dem Thema starten will, ist ganz einfach erklärt:

Ziele sind Motivations-Pusher

Ein jeder Sportler hat einen Traum. Und genau mit diesem Traum / Vision, fängt alles an. Diese Vision ist das Ziel, auf das man sich fokussiert. Ob dies ein Marathon, eine Besteigung eines Berggipfels oder auch ein Ultramarathon ist, alles fokussiert sich darauf. Und genau dieses Ziel ist es, das jemand die Kraft gibt weiterzumachen, auch wenn es mal wehtut.

Es ist wichtig, dass man sich mit der Zielstellung genauestens identifiziert, um auch daran festhalten zu können. Dies kann man an einem einfachen Beispiel festhalten. Wenn jemand gerne in den Bergen, auf kleinen Wegen unterwegs ist, es liebt sich mit steilen Passagen auseinanderzusetzen, warum sollte dieser jemand sich das Ziel setzen, z. B. den Berlinmarathon zu absolvieren? Wenn man genau weiß, man läuft nicht gerne auf einer Straße, dann sollte ein Straßenrennen nicht das Ziel sein. Dies sollte dann maximal als „Mittel zum Zweck“ dienen, z. B. als Vorbereitungstermin…

Daher möchte ich Euch nun einige, auch aus meiner Sicht, lohnenswerte Ziele vorstellen. Beginnen möchte ich hier mit First-Class-Reihe der Marathon-/ Trail – Laufveranstaltungen:

 

Jungfrau – Marathon

Was ist der Jungfrau – Marathon? Viele unter Euch kennen den Jungfrau–Marathon bereits und wissen genau, was jemanden dort erwartet. Ich habe diesen Marathon bewusst an erster Stelle gesetzt, da dieser auch mein Ziel ist, an dem ich mich festhalte. Falls Ihr den Jungfrau-Marathon noch nicht kennt, will ich ihn Euch mal ganz kurz in meinen Worten vorstellen. Der Jungfrau – Marathon ist die Schokolade in der Prinzenrolle, der Ring bei Herr der Ringe, die Smileys in einer WhattsApp, der Kleber auf einem Post-it, der Tiefschnee bei einer Freeride-Tour oder das schönste Mädchen auf der Klassenfahrt.

Am Fuße des wohl bekanntesten Dreigestirns der Alpen, Eiger – Mönch – Jungfrau, zieht sich die Strecke vom Start in Interlaken über die Ortschaften Lauterbrunnen, Wengen hoch auf die Kleine Scheidegg am Fuße der Eiger Nordwand. Dabei geben die drei Berggipfel immer die Richtung ins Ziel vor und man hat, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, ein grandioses Panorama auf die umliegenden Berge. Über die komplette Marathondistanz von 42,195 km sind insgesamt noch 1.829 hm zu bewältigen. Die größte Herausforderung liegt natürlich auch darin, das der Großteil der zu überwindenden Höhe im zweiten Streckenabschnitt absolviert wird.

Hier geht es zum Streckenprofil des Jungfrau-Marathons:

berg-hoch-laufenDer Start in Interlaken befindet sich auf einer Höhe von 568 m.ü.NN. Auf den ersten 25 km bis nach Lauterbrunnen müssen lediglich ca. 300 hm überwunden werden. Für manche einen schon schwer genug aber nichts im Vergleich, was ab dem 26. Kilometer ansteht.

Die nächsten Kilometer bis nach Wengen (1283 m.ü.NN) werden die Muskeln zum Brennen bringen, da hier auf einer Strecke von 5 Kilometern ca. 500 hm zurückgelegt werden müssen. Wer hier angekommen ist, weiß, was er schon hinter sich gebracht hat, aber eine Aussicht auf Besserung tritt nicht ein. Es geht fast kontinuierlich weiter bergauf. Nur eine kurze Bergab Passage, kurz vor der Abzweigung „Wixi“ sorgt für eine kleine Verschnaufpause. Bei Kilometer 41 wird die höchste Stelle des Marathons passiert (Eigergletscher, 2320 m.ü.NN). Von da an geht es die letzten Meter bergab ins Ziel.

Für diejenigen unter euch, die sich gerne laufend in den Bergen bewegen ist die Teilnahme am Jungfrau – Marathon ein lohnendes Ausflugsziel, vorausgesetzt die körperliche Fitness lässt dies zu. Wer schon einmal auf ein Rennen >25 Kilometer trainiert hat, weiß, was dies bedeutet.

Aber im Schatten der mächtigen 4000er diese Strecke zu bezwingen, macht die Mühen, die aufgebracht werden mussten, mit Sicherheit erträglicher.

 

Wenn Ihr euch aber auch für Trail Running Strecken im Schwarzwald interessiert, dann würde ich mich über euren Besuch in meiner Kategorie „Touren“ freuen.

Trail-Run: Waldparkplatz Kalikutt – Ofenloch – Moosturm

Langer Atem und gute Oberschenkel

Gestartet wird der Trail-Run auf dem Waldparkplatz "Kalikut". Dieser ist bequem per Auto innerhalb von 15 Minuten von Oberkirch zu erreichen. Von hieraus laufen wir auf einem ebenen Weg los, in Richtung Ofenloch-Hütte. Die ersten 2 Kilometer sind relativ flach mit etwas, mehr oder weniger, kleinen Hügeln. An der Ofenloch - Hütte (Grill- und Rasthütte) folgen wir dem Trail bzw. dem Waldweg in Richtung Spähneplatz,  welcher nach weiteren 1,2 Kilometern erreicht wird. Weiter geht es in Richtung Kornebene und auch die erste richtige Steigung lässt nicht lange auf sich warten. Hier lohnt es sich, die Steigung nicht zu schnell anzugehen, denn das ist nur der Anfang. Der folgende flache Teile sollte zur Erholung, für den Anstieg zum Moosturm genutzt werden.

Trail-Runner vs. Mountainbiker in der Moos

Der Aufstieg zum Moosturm dauert ca. 2 km. Dabei werden die Muskeln richtig zum "Brennen" gebracht. An Wochenenden findet man hier viele Biker, die sich sehr schnell von Läufern herausgefordert fühlen :-). (Ich verspreche euch, keiner will sich die Blöße geben, langsamer als ein Trail-Runner zu sein).

Am Moosturm angekommen, wird man mit einem herrlichen Ausblick in die Rheinebene, die Vogesen und den kompletten Schwarzwald belohnt.

Der Rückweg zum Waldparkplatz ist steil und geht auf direktem Wege zum Waldparkplatz zurück, den wir nach ca. 2 Kilometern erreichen.

Tipp: Diese Runde lässt sich auch beliebig erweitern. So kann man z. B. über den sogenannten "Bärenweg" die Strecke um gute 5 km, rund um den Moosturm, erweitern.

Dauer zum Joggen: ca. 1h

Kilometer: 9,8 km

Höhenmeter: 298 hm (Aufstieg)

 

Gesamtstrecke: 9820 m
Maximale Höhe: 872 m
Minimale Höhe: 590 m