Tag - Trail

Himmelsteig – Premiumwanderwege! Ein Traum für das Trail Running

Noch vor ein paar Jahren hatte das Wandern den Ruf „Seniorensport“ inne. Mittlerweile hat sich die Welt weitergedreht und wandern hat nicht nur mehr den Ruf einer Freizeitbeschäftigung für Personen ab 50+. Vielmehr sieht man auch immer mehr jüngere Generationen, die sich am Wochenende einen Ausflug in die Berge erlauben, um fern von der Großstadt, die Ruhe beim Wandern zu genießen. Egal ob in den vielen Mittelgebirgen oder in den Alpen, der sonntägliche Ausflug wird, auch zum Familienausflung genutzt. 

Was hat dies alles mit Trail Running zu tun?

…fragt sich nun der Leser hier. Ganz einfach! Die Städte und Gemeinden stellen sich immer mehr auf die steigende Nachfrage ein und zaubern einen Premiumwanderweg nach dem anderen aus dem Hut. Und man muss an dieser Stelle auch einmal sagen, dass man sich hier richtig Mühe gibt, um den Besuchern etwas zu bieten. Und das kommt auch den Trail Runnern zugute. Den hier werden in schönen Landschaften Wanderwege hergestellt, die sich optimal für das Trail Running lohnen. Rundwanderwege, nur Bergetappen oder einfach mal ein bisschen „hoch und runter“. Es ist von allem etwas geboten und das Schöne dabei ist, es ist fast kein Asphalt dabei.

Schönster Wanderweg 2017

Einer dieser Premiumwanderwege ist der Himmelssteig, der 2017 zum schönsten Wanderweg 2017 gekrönt wurde. 

Der Himmelssteig hat eine Gesamtlänge von 10,6 km. Über diese 10.6 km müssen insgesamt 533 m im Aufstieg und die gleiche Anzahl an Höhenmeter im Abstieg, hinter sich gebracht werden. Startpunkt des Himmelssteigs ist das Schwimmbad in Bad Peterstal. Hier stehen auch genügend Parkplätze bereit. Alternativ kann die Anreise auch per Zug erfolgen. Der Weg vom Bahnhof bis zum Ausgangspunkt des Himmelssteigs beträgt ca. einen Kilometer. 

Gestartet wird auf einer Höhe von 433 m. Auf den ersten drei Kilometern muss ein Höhenunterschied von 200 hm hinter sich gebracht werden. Auch an warmen Tagen eignet sich an dieser Stelle der Steig zum Trail Running, da die Bäume hier einiges von außen abhalten. Nach drei Kilometern hat man die erste Aussichtsplattform erreicht. Die Himmelsbank, eine 22,5 m lange „Spazierbank“ lädt dazu mit einem herrlichen Ausblick ins Renchtal ein. 

Weiter geht es in Richtung „Holchenwasserfall“, der auf einer Höhe von 572 m. ü. NN liegt. Um diesen zu erreichen, laufen wir zuerst immer etwas „auf und ab“ und nach einem kurzen aber kernigen Abstieg, sind wir nach insgesamt knapp 6 Kilometern am Holchenwasserfall angekommen. Bilder vom Wasserfall gibt es hier. 

Anschließend geht es gleich wieder bergauf. Hier können die Schenkel schon etwas anfangen zu brennen, denn es geht in Richtung Gipfel der Tour, dem Himmelsfelsen. Auch hier sollte man kurz innehalten um die Aussicht zu genießen. Anschließend geht es, Stück für Stück, wieder zurück in Richtung Tal. Nach insgesamt 10,6 km endet der Himmelssteig am Ausgangspunkt der Tour.  

Hier gibt es weitere Informationen zum Himmelssteig

Gesamtstrecke: 10789 m
Maximale Höhe: 712 m
Minimale Höhe: 426 m

 

Ausgangspunkt:

Schwimmbad Bad Peterstal

Adresse für’s Navi: Freiersbach 2, 77740 Bad Peterstal-Griesbach

Die schönsten Marathonveranstaltungen: Innsbruck Alpine Trailrun Festival

Innsbruck

Die Trailrunning – Saison beginnt schon im April

Ein Lauferlebnis der besonderen Art könnt Ihr bereits im April durchleben. Am 27. – 28. April fällt mitten in Innsbruck der Startschuss für das Innsbruck Alpine Trailrun – Festival. Auf insgesamt fünf Strecken könnt Ihr testen, ob die Wintervorbereitung gefruchtet hat. Bei vier dieser Strecken können sogar UTMB® Punkte gesichert werden.

Neben dem Einzelwettbewerb ist es auch möglich, als komplettes Team zu starten.

Das Rennen werden alle am Samstag, 28.04.2018 ab 04.00 Uhr (K85) gestartet. Am Abend vorher erfolgt jeweils das Streckenbriefing.

Die Strecken

K85 Heart of the Alps Ultra

Trail

Trails, Trails, Trails…

Die K85 – Strecke erstreckt sich über insgesamt 85,5 km. Hierbei müssen 3.400 Höhenmeter Auf- und wieder abgestiegen werden. Bei erfolgreichem Bestehen der Strecke können insgesamt 4 UTMB® – Punkte gesammelt werden. Der Start- und Zielort des Rennes ist, wie bei den K25, K65 und K42 Rennen, direkt in der Innsbrucker Innenstadt.  Der höchste Punkt der Etappe liegt bei 1.600 m.

K65 Panorama Ultra Trail

Die K65 – Strecke erstreckt sich über insgesamt 67,5 km. Hierbei werden 2.300 Höhenmeter Auf- und wieder abgestiegen. Bei erfolgreichem Bestehen der Strecke können insgesamt 3 UTMB® – Punkte gesammelt werden. Der Start- und Zielort des Rennes ist, wie bei den K25, K42 und K85 Rennen, direkt in der Innsbrucker Innenstadt. Der höchste Punkt der Etappe liegt bei 1.000 m.

K42 Trailmarathon

Die K42 – Strecke erstreckt sich über insgesamt 42 km. Hierbei werden1.300 Höhenmeter Auf- und wieder abgestiegen. Bei erfolgreichem Bestehen der Strecke können insgesamt 2 UTMB® – Punkte gesammelt werden. Der Start- und Zielort des Rennes ist, wie bei den K25, K65 und K85 Rennen, direkt in der Innsbrucker Innenstadt. Der höchste Punkt der Etappe liegt bei 1.100 m.

K25 Trailhalbmarathon

Die K25 – Strecke erstreckt sich über insgesamt 25,4 km. Hierbei werden 1.000 Höhenmeter Auf- und ca. 700 Höhenmeter wieder abgestiegen. Bei erfolgreichem Bestehen der Strecke kann 1 UTMB® – Punkte gesammelt werden. Der Start- und Zielort des Rennes ist, wie bei den K42, K65 und K85 Rennen, direkt in der Innsbrucker Innenstadt. Der höchste Punkt der Etappe liegt bei 975 m.

K15 Rookie Trailrun

Die K15 – Strecke erstreckt sich über insgesamt 15,4 km. Hierbei werden 400 m Auf- und wieder abgestiegen. Der Start des Rennes ist in Hall. Zielort ist die Innsbrucker Innenstadt. Der höchste Punkt der Etappe liegt bei 900 m.

 

Alle Infos zur Veranstaltung findet ihr hier auf der Homepage des Veranstalters.

Moosturm – Lothardenkmal – Kornebene

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Querfeldein zum Moosturm

Start: Waldparkplatz Moos

über: Moosturm - Lothardenkmal - Kornebene - Ofenloch

Ziel: Waldparkplatz Moos

Tourlänge: ca. 16 km

Höhenmeter Aufstieg: ca. 750 hm

Tipp: Naturfreundehaus Kornebene - immer gut für eine kurze Rast (auch Übernachtung möglich). 

Karte:

Gesamtstrecke: 16024 m
Maximale Höhe: 874 m
Minimale Höhe: 571 m

Die schönsten Marathonveranstaltungen: Jungfrau-Marathon

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Wer träumt nicht davon! Endlich mal einen Marathon oder gar einen Bergmarathon zu laufen. Laufen, Joggen, Trail Running liegen im Trend. Daher verwundert es nicht, dass immer mehr Laufveranstaltungen aus dem >>Boden schießen<<. Ob etablierte Veranstaltungen wie ein Marathon oder die Steigerung davon, einen Ultra oder ein Bergmarathon, die Masse an Veranstaltungen bieten einem Läufer eine riesen Auswahl. Und mit dieser riesigen Auswahl beginnen auch die ersten Probleme.

  • Welche Veranstaltung soll ich nehmen?
  • Welche Veranstaltung passt auf mein Laufprofil?
  • Bin ich in der Lage diese Anforderungen zu meistern?
  • Wie kann ich mich auf die Anstrengungen vorbereiten?
  • Gibt es Alternativen zu meiner favorisierten Strecke?
  • Was macht mein Zeitmanagement für das Training?
  • Wie bekomme ich alles unter einen Hut?

Diese und noch viel mehr Fragen gilt es zu beantworten. Ich will hier in dieser Artikelserie auf die aufkommenden Fragestellungen etwas näher eingehen. Beginnen möchte ich mit der Vorstellung verschiedener Laufveranstaltungen. Warum ich gerade mit dem Thema starten will, ist ganz einfach erklärt:

Ziele sind Motivations-Pusher

Ein jeder Sportler hat einen Traum. Und genau mit diesem Traum / Vision, fängt alles an. Diese Vision ist das Ziel, auf das man sich fokussiert. Ob dies ein Marathon, eine Besteigung eines Berggipfels oder auch ein Ultramarathon ist, alles fokussiert sich darauf. Und genau dieses Ziel ist es, das jemand die Kraft gibt weiterzumachen, auch wenn es mal wehtut.

Es ist wichtig, dass man sich mit der Zielstellung genauestens identifiziert, um auch daran festhalten zu können. Dies kann man an einem einfachen Beispiel festhalten. Wenn jemand gerne in den Bergen, auf kleinen Wegen unterwegs ist, es liebt sich mit steilen Passagen auseinanderzusetzen, warum sollte dieser jemand sich das Ziel setzen, z. B. den Berlinmarathon zu absolvieren? Wenn man genau weiß, man läuft nicht gerne auf einer Straße, dann sollte ein Straßenrennen nicht das Ziel sein. Dies sollte dann maximal als „Mittel zum Zweck“ dienen, z. B. als Vorbereitungstermin…

Daher möchte ich Euch nun einige, auch aus meiner Sicht, lohnenswerte Ziele vorstellen. Beginnen möchte ich hier mit First-Class-Reihe der Marathon-/ Trail – Laufveranstaltungen:

 

Jungfrau – Marathon

Was ist der Jungfrau – Marathon? Viele unter Euch kennen den Jungfrau–Marathon bereits und wissen genau, was jemanden dort erwartet. Ich habe diesen Marathon bewusst an erster Stelle gesetzt, da dieser auch mein Ziel ist, an dem ich mich festhalte. Falls Ihr den Jungfrau-Marathon noch nicht kennt, will ich ihn Euch mal ganz kurz in meinen Worten vorstellen. Der Jungfrau – Marathon ist die Schokolade in der Prinzenrolle, der Ring bei Herr der Ringe, die Smileys in einer WhattsApp, der Kleber auf einem Post-it, der Tiefschnee bei einer Freeride-Tour oder das schönste Mädchen auf der Klassenfahrt.

Am Fuße des wohl bekanntesten Dreigestirns der Alpen, Eiger – Mönch – Jungfrau, zieht sich die Strecke vom Start in Interlaken über die Ortschaften Lauterbrunnen, Wengen hoch auf die Kleine Scheidegg am Fuße der Eiger Nordwand. Dabei geben die drei Berggipfel immer die Richtung ins Ziel vor und man hat, vorausgesetzt das Wetter spielt mit, ein grandioses Panorama auf die umliegenden Berge. Über die komplette Marathondistanz von 42,195 km sind insgesamt noch 1.829 hm zu bewältigen. Die größte Herausforderung liegt natürlich auch darin, das der Großteil der zu überwindenden Höhe im zweiten Streckenabschnitt absolviert wird.

Hier geht es zum Streckenprofil des Jungfrau-Marathons:

berg-hoch-laufenDer Start in Interlaken befindet sich auf einer Höhe von 568 m.ü.NN. Auf den ersten 25 km bis nach Lauterbrunnen müssen lediglich ca. 300 hm überwunden werden. Für manche einen schon schwer genug aber nichts im Vergleich, was ab dem 26. Kilometer ansteht.

Die nächsten Kilometer bis nach Wengen (1283 m.ü.NN) werden die Muskeln zum Brennen bringen, da hier auf einer Strecke von 5 Kilometern ca. 500 hm zurückgelegt werden müssen. Wer hier angekommen ist, weiß, was er schon hinter sich gebracht hat, aber eine Aussicht auf Besserung tritt nicht ein. Es geht fast kontinuierlich weiter bergauf. Nur eine kurze Bergab Passage, kurz vor der Abzweigung „Wixi“ sorgt für eine kleine Verschnaufpause. Bei Kilometer 41 wird die höchste Stelle des Marathons passiert (Eigergletscher, 2320 m.ü.NN). Von da an geht es die letzten Meter bergab ins Ziel.

Für diejenigen unter euch, die sich gerne laufend in den Bergen bewegen ist die Teilnahme am Jungfrau – Marathon ein lohnendes Ausflugsziel, vorausgesetzt die körperliche Fitness lässt dies zu. Wer schon einmal auf ein Rennen >25 Kilometer trainiert hat, weiß, was dies bedeutet.

Aber im Schatten der mächtigen 4000er diese Strecke zu bezwingen, macht die Mühen, die aufgebracht werden mussten, mit Sicherheit erträglicher.

 

Wenn Ihr euch aber auch für Trail Running Strecken im Schwarzwald interessiert, dann würde ich mich über euren Besuch in meiner Kategorie „Touren“ freuen.

Oberkirch – Schwend

Kurz aber oho…

Gestartet wird unsere Tour am "alten" Oberkircher Stadtgarten in Richtung Schauenburg. Nach nur wenigen hundert Metern biegen wir rechts über eine Wiese ab, direkt in die Oberkircher Reben. Von nun an geht es steil bergauf. Wir folgen dem Weg durch die Reben bis wir nach ca. einem Kilometer an einer kleinen Aussichtshütte ankommen. Die Hütte lassen wir "links liegen" und folgen dem ersten richtigen Trail weiter bergauf bis wir an einer Wegkreuzung herauskommen.
Wir folgen einem kleinen Trail in Richtung "Schwalbenstein", den wir nach ca. 500 m erreichen. Von hier aus haben wir eine großartige Aussicht über Oberkirch, die Rheinebene bis nach Straßbourg. Wir folgen dem Weg ab dem Schwalbenstein ca. 50 m und biegen dann scharf rechts ab um einen ca. 2 km langen Single Trail abzulaufen - Trailrunning pur! :-). Der Trail verläuft zuerst flach und sehr schnell. Nach ca. 1,5 Kilometern wird dieser dann sehr steil.
Nach 4 Kilometern Gesamtstrecke kommen wir auf dem "Katzensteig", einer breiten Waldstraße wieder heraus. Dieser folgen wir in Nord-Östlicher Richtung ca. 800 m um dann wiederum auf einen kleinen Trail in Richtung "Schwend" abzubiegen. Diesem Trail folgen ca. ein Kilometer um am höchsten Punkt der Strecke, auf der Schwend, anzukommen (694 m.ü.NN).
Von hier an geht's ca. 800 m die "Schwender - Straße " bergab. In einer Rechtskurve verlassen wir die Straße und laufen geradewegs in einen herlichen Single-Trail hinein. Hier gilt es beim Bergablaufen vorsichtig zu sein, da eine Menge Stolperfallen vorhanden sind.
An der Fellauer - Hütte angekommen nehmen wir den kürzesten Weg hinab in Tal. Unsere Tour endet am Gasthaus Gaisbacher Hof in Oberkirch.

Tourdaten:
Gesamtlänge: 9,717 Km
Aufstieg: 470 hm
Hoher Anteil an Single-Trails

Gesamtstrecke: 9717 m
Maximale Höhe: 650 m
Minimale Höhe: 187 m
 

Schon die ersten Meter zur Aussichtshütte haben es in sich...

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Der erste Anstieg ist geschafft....

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Traaaaaaaaaaaaiiiiiiiiiils

Blick über Oberkirch bis zur Rheinebene

Blick über Oberkirch bis zur Rheinebene

Trails, Trails, Trails...

noch mehr Trails...

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Blick nach Oberkirch beim Downhill